Auto-Fan News |
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Jaguar: Die Edelkatze wetzt ihre Krallen![]() Die britische Edelmarke Jaguar lanciert die 8. Generation des XJ. Eine perfekte Symbiose aus modernem Design, elegantem Luxus und souveräner Leistungsentfaltung. Ab diesem Monat steht die Katze bei den Händlern. Der XJ ist seit seiner Lancierung vor 42 Jahren das Flaggschiff der britischen Nobelmarke. Und die achte Generation verkörpert in doppeltem Sinn einen Neustart. Einerseits ist der XJ der erste Jaguar, welcher unter dem Dach des indischen Autoherstellers Tata lanciert wird. Andererseits beweisen die Jaguar-Designer endlich wieder mehr Mut zur Eigenständigkeit – weg vom Alltäglichen, hin zum Aussergewöhnlichen. Mutig und selbstbewusst Schienen die Modellreihen zuletzt nahe zusammengerückt zu sein, übernimmt der neue XJ klar die Position des Markenflaggschiffs. Das Design zeugt von neuem Mut und Selbstbewusstsein. «Bei Tata steht Jaguar wieder im Mittelpunkt und man ist sehr stolz auf diese Traditionsmarke», freut sich auch Stephan Vögeli, Managing Director von Jaguar Schweiz. Optisch ist der XJ ein echter Hingucker. Seine breite Front wird geprägt von einem markanten Grill, wie ihn die 1. Generation bereits hatte, und schmalen Katzenaugen. Bei der Seitenansicht fällt die gestreckte, fast schon Coupé-hafte Linie besonders auf. Und am Heck lässt sich bei den LED-Rückleuchten die Verwandtschaft zu Konkurrenten nicht ganz verleugnen. Gerade das Heck zeichnet sich aber durch ein wohltuend puristisch skulpturiertes Design und Stilsicherheit aus. Der XJ ist auch als Langversion (+12,5 cm auf 5,25 m) erhältlich.Integraler Bestandteil des Konzepts von Chefdesigner Ian Callum war das grosse Panoramaglasdach, welches im Interieur das Gefühl grosser Geräumigkeit und Helligkeit verstärkt. Dieses besticht durch eine stilvolle Kombination von Luxus, Sportlichkeit und Moderne. Ein besonderes Highlight ist der hochauflösende 12,3-Zoll-Bildschirm, auf dem virtuell gezeichnete Instrumente die Informationen anzeigen. Sehr viel Wert legt Jaguar auch auf Individualität. Alleine 17 Lederfarben und 9 Hölzer stehen zur Auswahl. Drei Motoren Angetrieben wird der Jaguar XJ, der dank Aluminiumbauweise trotz seiner Grösse nur rund 1800 Kilo wiegt, von einem 3,0-Liter-Dieselmotor (275 PS/600 Nm, 7,0 Liter Mixverbrauch) oder zwei 5,0-Liter-V8-Benzinern mit 385 PS (515 Nm/11,4 Liter Mix) sowie 510 Kompressor-PS (625 Nm/12,1 Liter Mix). Stephan Vögeli geht davon aus, dass in der Schweiz bis zu 70 (!) Prozent der achten XJ-Generation mit dem hochmodernen Dieselmotor verkauft werden.Die Preise für das neue Jaguar-Flaggschiff beginnen bei 115 000 Franken für den 3,0-Selbstzünder. Für das Topmodell 5.0 V8 Supersport als Langversion sind 205 000 Franken fällig. (af) |
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| VW: Tiguan fit für das Modelljahr 2011 Zwei neue Motoren und 7-Gang-DSG stehen neu im Angebotsprogramm für den VW Tiguan. Das "Value"-Angebot wird mit dem 1.4 TSI 122 PS (40'900 Fr.) und dem 2.0 TDI 110 PS (43'800 Fr.) erweitert. Das Sondermodell Tiguan TEAM ist ab sofort bestellbar. Der erfolgreiche SUV wechselt mit neuen technischen Highlights ins Modelljahr 2011: So wird der Volkswagen Tiguan ab sofort auch mit 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe und dem schlüssellosen Schliess- und Startsystem "Keyless Access" angeboten. Zudem wird das Tiguan "Value"-Angebot mit dem 1.4 TSI 122 PS (CHF 40'900.-) und dem 2.0 TDI 110 PS (CHF 43'800.-) erweitert. Das Sondermodell VW Tiguan Value beinhaltet basierend auf Basis der Ausstattungslinien Trend und Fun die meist bestellten Zusatzausstattungen und bietete damit einen Kundenvorteil von bis zu 5'000 Franken ![]() Ein weiteres Produkthighlight im Tiguan ist das 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Zum Modelljahreswechsel werden alle bisherigen Automatikvarianten auf dieses innovative und effiziente Getriebe umgestellt. Ebenso wird das schlüssellose Schliess- und Startsystem «Keyless Access» das Angebotsprogramm ergänzen. Zusätzlich zu den Produktneuheiten bietet Volkswagen als Presenting Sponsor des Schweizer Cups ab sofort das Tiguan Sondermodell TEAM an. Mit einer umfangreichen Serienausstattung wie dem Radio- Navigationssystem RNS510 mit farbigem Multifunktionsdisplay und Touchscreenbedienung, inkl. einer Multimediabuchse «Media-In», Bi-Xenon Scheinwerfer mit Kurvenlicht, Spiegel- und Winter-Paket, Nebelscheinwerfern und ParkPilot inkl. Rückfahrkamera und Parklenkassistent triumphiert das TEAM Sondermodell. Der Tiguan TEAM startet bei 44'200 Franken (1,4l TSI, 150 PS) und bietet den Kunden einen Preisvorteil von bis zu 6'740 Franken. |
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| Toyota: Moderner Stadtfloh mit vier Sitzen In der Kürze liegt die Würze: Der Toyota iQ macht mit seiner Länge von nur 2,99 Metern sogar dem Smart Konkurrenz: mit vier Sitzen, Luxus-Ausstattung und der Reife eines Kompaktautos spielt er aber in einer höheren Liga. Und mit dem 90 PS starken 1,4-Liter-Diesel lässt sich der iQ nicht nur sparsam, sondern auch sportlich bewegen. Ist der Toyota-Mini smarter als der Smart? Eine durchaus berechtigte Frage, die sinngemäss von vielen Betrachtern gestellt wurde. In der Ausstattung definitiv. Klima- und Audioanlage, 15-Zoll-Aluräder und geteilte Rückbank sind schon beim Basismodell serienmässig. Extra kosten das Navigationssystem mit Touchscreen-Farbbildschirm (1700 Fr.) oder Metallic- und Micrafarben (500 Fr.). Aber hoppla: Top ausgestattet nähert sich der Toyota iQ damit der 30 000 Franken-Marke.Keine Spur von hoppeligem Stadtfloh Die Nase vorn hat der Toyota auch in puncto Sicherheit (ESP, neun Airbags, erstmals sogar im Dachholm für Fondpassagiere). Im Alltag entpuppt sich das schicke Dreimeter-Auto allerdings als Dreisitzer, denn hinter den Fahrer passt bei bestem Willen nicht einmal ein Jugendlicher mehr hin. Rechts können dagegen zwei Erwachsene hintereinander sitzen. Der Kofferraum reicht dann für zwei Getränkeharrassen. Sind die hinteren Rücklehnen hochgeklappt, passen dagegen gerademal zwei Aktenkoffer hinein. Zwei gefüllte Einkaufstaschen müssten es unserer Meinung nach schon sein. Wirklich Freude macht beim iQ dafür sein 1,4-Liter-Diesel, der sonor und kräftig durchzieht (Spitze 170 km/h). Auf unseren Testfahrten schluckte der Vierzylinder mit 6-Gang-Schaltgetriebe 4,6 Liter pro 100 Kilometer. Positiv überrascht hat auch der Federungskomfort, der selbst gröbere Fahrbahnunebenheiten erstaunlich leicht wegsteckt.Fazit: Der optisch gelungene Toyota iQ hat uns insgesamt gefallen. Drinnen bietet er viel Nutzwert. Mit dem für dieses Fahrzeugsegment üppigen Komfort und einem souveränen Diesel muss er sich selbst vor Vertretern der nächst höheren Klasse nicht verstecken. Der iQ ist ein Lifestyle-Auto par excellence, eines das in (fast) jede Parklücke passt und gerade in der Stadt dank einem kleinen Wendekreis superhandlich ist. Eine grosse Lücke hinterlässt der Toyota-Mini allerdings auch im Portemonnaie. Und das ist neben dem Kofferraum der einzige Punkt, wo wir beim trendigen iQ die Sturn runzeln. Wer für den Toyota iQ nicht so viel Geld ausgeben will oder kann, der findet im Basismodell (1,0 Benziner) für 19 700 Franken eine Alternative. |
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Volvo: Neuer S60 mit Fussgänger-Erkennung |
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| Alfa Romeo: Wiedergeburt des legendären Giulietta Alfa Romeo reaktiviert zum 100. Firmenjubiläum einen legendären Namen: Der Nachfolger des 147 heisst Giulietta. Das Basismodell dürfte in der Schweiz rund 30 000 Franken kosten. Rein äußerlich weist der neue sportliche Kompakte keine besonderen Reminiszenzen an die gute alte Giulietta der fünfziger und sechziger Jahre auf. Mit den Rundscheinwerfern und dem schildförmigen Kühlergrill bringen die Alfa-Designer - wie schon beim Supersportwagen Alfa Romeo 8C Competizione - aber wieder Retro-Elemente ins Spiel, die auch der Giulietta des Jahres 2010 gut zu Gesicht stehen. Die sportliche Silhouette verdankt der 4,35 Meter lange Kompakte vor allem der schwungvollen seitlichen Fensterlinie, aber auch den in der C-Säule versteckten hinteren Türgriffen. Diese optische Finesse soll den Fünftürer wie ein dreitüriges Coupé erscheinen lassen. Das kraftvolle Heck mit den auslaufenden Linien betont die Keilform der Karosserie und soll zeigen, dass der Giulietta trotz aller Dynamik souverän auf der Straße liegt. Weil es der Alfa 147 mit seinem eher bescheidenen Kofferraum mit den Mitbewerbern zumindest in punkto Alltagstauglichkeit nicht ganz aufnehmen konnte, wurde bei dem neuen Mittelklassemodell deutlich mehr Platz im Heck geschaffen. Der Giulietta bietet 350 Liter Kofferraumvolumen - genauso viel wie der A3 und 20 Liter mehr als der kleine BMW. Für den Antrieb im Alfa Romeo Giulietta sorgen Benziner mit 1,4-Liter Hubraum, Turboaufladung und Multiair-Technik sowie zwei Dieselmotoren. Den aufgeladenen Benziner im Alfa Romeo Giulietta wird es in zwei Leistungsstufen mit 120 und 170 PS geben. Die Selbstzünder leisten als 1.6 JTMD 105 PS beziehungsweise als 2.0 JTDM 170 PS. Mitte 2010 ergänzt das Top-Modell Quadrifoglio Verde 1750 TBi mit einem 230 PS starken 1,8-Liter-Turbo-Benziner das Portfolio des Alfa Romeo Giulietta. |
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| Hintergrund: Aus einer Mücke einen Elefanten gemacht Unter dem tendenziösen Titel «Wie Autoverkäufer ihre Kunden ausbremsen» berichtete eine namhafte Zürcher Tageszeitung kürzlich über die Abweichungen zwischen den auf dem Prüfstand ermittelten und den in der täglichen Praxis erreichten Treibstoffverbräuchen von Personenwagen. Dabei wird der Autobranche, namentlich den Importeuren unterstellt, die in den Verkaufsunterlagen genannten Verbrauchswerte seien weltfremd und es werde nichts unternommen, um die damit geweckten «falschen Erwartungen der Kunden zu korrigieren». Fakt ist jedoch, dass der Treibstoffnormverbrauch nach der europäischen Richtlinie 80/1268/EWG ermittelt werden muss. Demzufolge müssen die Importeure diese Werte zwingend anwenden; unter anderem schreibt ihnen dies die Energieverordnung vor. Zudem ist auf der obligatorischen Energie-Etikette explizit deklariert, dass die Verbrauchswerte nach besagtem, Mitte der 90er-Jahre entwickelten Messverfahren ermittelt wurden. Damals entsprach es ziemlich genau dem realen Fahrbetrieb. Da sich aber inzwischen sowohl die Fahrzeuge als auch der Verkehr markant verändert haben, können sich Abweichungen ergeben, d.h. die Autos können im Alltag mehr konsumieren als der Normverbrauch angibt. Für den Kunden wichtig zu wissen ist jedoch, dass die angegebenen Normverbräuche nach genauen Vorgaben gemessen werden und dadurch durchaus reproduzierbar sind – allerdings auf dem Prüfstand und nicht auf der Strasse. Der Vorteil eines solchen Messverfahrens besteht darin, dass alle Fahrzeuge unter den gleichen Bedingungen gemessen werden und dass damit bei der Evaluation eines neuen Autos ein korrekter Vergleich zwischen den unterschiedlichen Modellen sichergestellt ist. Die von den Importeuren verwendeten Verbrauchsangaben entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und dienen zum Vergleich der Fahrzeuge. Allerdings können die Werte in der täglichen Praxis durch Fahrstil, Reifendruck, Ausstattung, Zuladung, Topographie und Jahreszeit teilweise deutlich abweichen und zu einem höheren als dem in der Verkaufsliteratur angegebenen Normverbrauch führen. Leider werden diese wichtigen Umstände von besagter Zeitung geflissentlich verschwiegen. (as) |
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| Sommerreifen: Markenprodukte überzeugen im Test Der Touring Club Schweiz nahm 36 Sommerreifen in zwei unterschiedlichen Dimensionen (185/65 R 15 H und 225/45 R 17 W,Y) unter die Lupe. Wirklich überzeugen konnten nur die Reifen bekannter Hersteller (insgesamt 10 Reifen). Mit den zusätzlichen 16 empfehlenswerten Reifen hat der Konsument eine grosse Auswahl an guten Produkten. Die Billighersteller schnitten auch in diesem Test bei den sicherheitsrelevanten Kriterien schlecht ab, daher rät der TCS auch vom Kauf von 7 Reifen ab, davon 6 aus China. Die Spitzenplätze ( sehr empfehlenswert ) der Dimension 185/65 R 15 H, die vor allem auf älteren Fahrzeugen der unteren Mittelklasse aber auch auf viele neue Kleinwagen passt, wird von den Premiumherstellern Pirelli (Cinturato P6), Continental (ContiPremiumContact 2) und Dunlop (SP Sport FastResponse) eingenommen. Alternativ dazu finden sich erneut der Uniroyal RainExpert und erstmalig der Nokian H in der Spitzengruppe. Die 9er-Gruppe der empfehlenswerten Produkte wird von zwei ausgewiesenen Spritspar-Reifen angeführt. Neben dem bekannten Michelin Energy Saver, der den zweitniedrigsten Verbrauch sowie die höchste Laufleistung aufweist, ist dieses Mal auch die rollwiderstandsoptimierte Linie Ecopia von Bridgestone im Test dabei. Im Gegensatz zum Michelin sticht der Bridgestone weder im Verbrauch noch im Verschleiss hervor. Beide Produkte haben hingegen Schwächen bei den Nässeeigenschaften, wie auch sechs weitere Reifen dieser Gruppe. Lediglich der ESA-Tecar zeigt sehr gute Leistungen auf nasser Fahrbahn, konnte dafür aber auf trockener Fahrbahn und bei der Laufleistung weniger punkten. Zu den bedingt empfehlenswerten Reifen gehört mit dem Goodyear DuraGrip auch ein Model eines renommierten Herstellers. Damit schneidet der Goodyear im Vergleich zu den Konzernmarken Dunlop und Fulda am schlechtesten ab. Neben Goodyear schliessen auch die Produkte von Ceat und Lassa aufgrund schwacher Leistungen auf nasser Fahrbahn ebenfalls nur mit bedingt empfehlenswert ab. Mit den Reifen von Interstate und Goodride werden wiederum zwei chinesische Produkte mit nicht empfehlenswert bewertet. Mit grossem Abstand zu den Konkurrenzprodukten auf nasser Fahrbahn belegen sie die letzten Plätze. Beide Produkte weisen trotz fehlender Wintertauglichkeit eine M+S-Kennzeichnung auf der Reifenflanke auf, was zur Irritation beim Käufer führen kann. Auch in der Spitzengruppe der Dimension 225/45 R 17 W,Y finden sich ausschliesslich Premiumprodukte. Neben dem neuen Pirelli Cinturato P7 können der überarbeitete Dunlop SP Sport Maxx TT, der Continental ContiSportContact 3, der neue Michelin Pilot Sport PS3 und der Bridgestone Potenza RE050A überzeugen. Beim Michelin wurden die gewohnten Vorteile im Verschleiss und Treibstoffverbrauch zu Gunsten sehr guten Nässeeigenschaften aufgegeben. Bei den empfehlenswerten Produkten steht der Goodyear Eagle F1 Asymmetric ganz oben, der trotz Bestnote auf nasser Fahrbahn wegen zu hohem Treibstoffverbrauch abgewertet wird. Dahinter folgen in dieser Gruppe die Modelle von Vredestein, Hankook, Kumho, Uniroyal, Firestone und Maloya. Das Prädikat bedingt empfehlenswert wurde in dieser Reifengrösse nicht vergeben. Dafür landen fünf nicht empfehlenswerte Produkte auf den hinteren Plätzen, die allesamt wegen sehr schlechten Nässeeigenschaften abgewertet wurden. Erneut kommen in dieser Beurteilungsgruppe vier von fünf Fabrikaten aus China. Auffällig ist ebenfalls einmal mehr die M+S-Kennzeichnung bei Goodride und Sunny, die im gleichen Werk gefertigt werden. Beide Reifen sind mit eindeutigem Sommerreifenprofil versehen und besitzen keinerlei Wintertauglichkeit. |
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Die schönen Gesichter des Genfer Autosalons
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Genfer Automobilsalon vom 4. bis 14. März
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Audi: R8 Spyder – atemberaubende Dynamik |
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Porsche: Der sportlichste Elfer mit Strassenzulassung |
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Schienen die Modellreihen zuletzt nahe zusammengerückt zu sein, übernimmt der neue XJ klar die Position des Markenflaggschiffs. Das Design zeugt von neuem Mut und Selbstbewusstsein. «Bei Tata steht Jaguar wieder im Mittelpunkt und man ist sehr stolz auf diese Traditionsmarke», freut sich auch Stephan Vögeli, Managing Director von Jaguar Schweiz. Optisch ist der XJ ein echter Hingucker. Seine breite Front wird geprägt von einem markanten Grill, wie ihn die 1. Generation bereits hatte, und schmalen Katzenaugen. Bei der Seitenansicht fällt die gestreckte, fast schon Coupé-hafte Linie besonders auf. Und am Heck lässt sich bei den LED-Rückleuchten die Verwandtschaft zu Konkurrenten nicht ganz verleugnen. Gerade das Heck zeichnet sich aber durch ein wohltuend puristisch skulpturiertes Design und Stilsicherheit aus. Der XJ ist auch als Langversion (+12,5 cm auf 5,25 m) erhältlich.
Angetrieben wird der Jaguar XJ, der dank Aluminiumbauweise trotz seiner Grösse nur rund 1800 Kilo wiegt, von einem 3,0-Liter-Dieselmotor (275 PS/600 Nm, 7,0 Liter Mixverbrauch) oder zwei 5,0-Liter-V8-Benzinern mit 385 PS (515 Nm/11,4 Liter Mix) sowie 510 Kompressor-PS (625 Nm/12,1 Liter Mix). Stephan Vögeli geht davon aus, dass in der Schweiz bis zu 70 (!) Prozent der achten XJ-Generation mit dem hochmodernen Dieselmotor verkauft werden.
Ist der Toyota-Mini smarter als der Smart? Eine durchaus berechtigte Frage, die sinngemäss von vielen Betrachtern gestellt wurde. In der Ausstattung definitiv. Klima- und Audioanlage, 15-Zoll-Aluräder und geteilte Rückbank sind schon beim Basismodell serienmässig.
Wirklich Freude macht beim iQ dafür sein 1,4-Liter-Diesel, der sonor und kräftig durchzieht (Spitze 170 km/h). Auf unseren Testfahrten schluckte der Vierzylinder mit 6-Gang-Schaltgetriebe 4,6 Liter pro 100 Kilometer. Positiv überrascht hat auch der Federungskomfort, der selbst gröbere Fahrbahnunebenheiten erstaunlich leicht wegsteckt.
Der zweite, von Anfang an verfügbare Motor ist der neue Benzindirekteinspritzer von Volvo, der kürzlich im S80, V70 und XC60 vorgestellt wurde. Der 2.0 GTDI (Gasoline Turbocharged Direct Injection) besitzt neben der neuen Einspritzung einen Turbolader und eine doppelte variable Nockenwellensteuerung. Der Vierzylinder realisiert 203 PS sowie 320 Newtonmeter bei einem Verbrauch von 7,9 Litern auf 100 Kilometer. Das ist eine signifikante Verbesserung, denn der nur 180 PS starke 2.0T im alten S60 verbrauchte 8,9 Liter.
Vier Ausstattungsversionen (Basis, Kinetic, Momentum, Summum) stehen zur Auswahl. Die Preisskala beginnt bei 46 000 Franken für den Einstiegsbenziner 2.0T mit Frontantrieb, der mit der Topausstattung „Summum“ mit 55 000 Franken zur Buche steht. Für das Powershift sind 3250 Franken extra fällig. Das Benziner-Topmodell T6 (Allradantrieb serienmässig) gibt’s ab 61 800 Franken. Der manuell geschalteten D3-Turbodiesel startet bei 46 100 Franken, mit der Automatik (Geartronic) kostet er 3100 Franken mehr. Und gleich in drei Versionen steht der stärkere Diesel (D5) bei den Händlern: Als handgeschalteter Fronttriebler (ab 51 200 Fr.), mit Geatronic (+3100 Fr.) oder als Allradler mit Geartronic ab 57 800 Franken.
Rein äußerlich weist der neue sportliche Kompakte keine besonderen Reminiszenzen an die gute alte Giulietta der fünfziger und sechziger Jahre auf. Mit den Rundscheinwerfern und dem schildförmigen Kühlergrill bringen die Alfa-Designer - wie schon beim Supersportwagen Alfa Romeo 8C Competizione - aber wieder Retro-Elemente ins Spiel, die auch der Giulietta des Jahres 2010 gut zu Gesicht stehen. Die sportliche Silhouette verdankt der 4,35 Meter lange Kompakte vor allem der schwungvollen seitlichen Fensterlinie, aber auch den in der C-Säule versteckten hinteren Türgriffen. Diese optische Finesse soll den Fünftürer wie ein dreitüriges Coupé erscheinen lassen.
Das kraftvolle Heck mit den auslaufenden Linien betont die Keilform der Karosserie und soll zeigen, dass der Giulietta trotz aller Dynamik souverän auf der Straße liegt. Weil es der Alfa 147 mit seinem eher bescheidenen Kofferraum mit den Mitbewerbern zumindest in punkto Alltagstauglichkeit nicht ganz aufnehmen konnte, wurde bei dem neuen Mittelklassemodell deutlich mehr Platz im Heck geschaffen. Der Giulietta bietet 350 Liter Kofferraumvolumen - genauso viel wie der A3 und 20 Liter mehr als der kleine BMW.
Für den Antrieb im Alfa Romeo Giulietta sorgen Benziner mit 1,4-Liter Hubraum, Turboaufladung und Multiair-Technik sowie zwei Dieselmotoren. Den aufgeladenen Benziner im Alfa Romeo Giulietta wird es in zwei Leistungsstufen mit 120 und 170 PS geben. Die Selbstzünder leisten als 1.6 JTMD 105 PS beziehungsweise als 2.0 JTDM 170 PS. Mitte 2010 ergänzt das Top-Modell Quadrifoglio Verde 1750 TBi mit einem 230 PS starken 1,8-Liter-Turbo-Benziner das Portfolio des Alfa Romeo Giulietta.





Das Herzstück des neuen GT3 RS, der Motor, basiert auf dem Triebwerk des 911 GT3. Genau wie dieses verfügt auch das RS-Aggregat nunmehr über einen Hubraum von 3,8 statt 3,6 Liter. Es ist zudem noch leistungsfähiger und drehfreudiger. So arbeitet im Heck ein gegenüber dem 911 GT3 um 15 PS auf 450 PS leistungsgesteigerter, hochdrehender Saugmotor. Damit erreicht der Sechszylinder eine spezifische Leistung von über 118 PS pro Liter, einen im weltweiten Vergleich extremen Spitzenwert für Saugmotoren. Mehr noch: Im Gegensatz zu zahlreichen Höchstleistungsmotoren ist das Triebwerk des neuen GT3 RS weiterhin uneingeschränkt alltagstauglich.
Zur weiteren Verbesserung des sportlichen Fahrverhaltens besitzt der neue 911 GT3 RS erstmals ein spezifisch abgestimmtes PASM-Fahrwerk und nicht nur an der Hinter- sondern auch an der Vorderachse eine breitere Spur. Entsprechend ist die Karosserie des neuen 911 GT3 RS nicht nur hinten breiter, sondern auch vorne über zusätzliche Radhausverkleidungen verbreitert. An der Vorderachse kommen neun Zoll breite Räder mit Sportreifen der Grösse 245/35 ZR 19 und an der Hinterachse zwölf Zoll breite Räder mit Sportreifen der Dimension 325/30 ZR 19 zum Einsatz.
Der neue 911 GT3 RS signalisiert seine Nähe zum Rennsport auch durch eine dynamische Optik. Dies zeigt sich insbesondere an der tiefen Fahrzeuglage, dem neuen grossen Heckflügel aus Kohlefaser mit eigenständigen Flügelstützen aus Aluminium, dem charakteristischen Doppelendrohr der leichten Titan-Sportabgasanlage sowie den speziellen Bug- und Heckteilen.